Das war die ZP Conference 2026 mit einem umfangreichen Kunst- und Kulturprogramm

Kunst, Begegnung und Barrierefreiheit: Das Kunst- und Kulturprogramm der Zero Project Conference Ende Februar 2026 brachte für mehr als 1.400 Teilnehmer:innen inklusive Kreativität ins Zentrum der globalen Konferenz – von Performances und Panels bis zu inklusiven Workshops, Ausstellungen und Museumsbesuchen.

Im Februar 2026 verwandelte die Zero Project Conference das United Nations Office in Vienna in einen globalen Treffpunkt für Innovation und Zusammenarbeit rund um Barrierefreiheit. Mehr als 1.400 Innovator:innen, Unternehmer:innen, Aktivist:innen, Politiker:innen und Selbstvertreter:innen aus aller Welt kamen zusammen, um Lösungen für eine Welt ohne Barrieren zu präsentieren und weiterzuentwickeln.

Ein wichtiges Element der Konferenz war das umfangreiche Kunst- und Kulturprogramm, das die Themen Inklusion und Teilhabe durch kreative Formate sichtbar und erlebbar machte.

Im Mittelpunkt standen zwei Panel-Sessions mit den sieben Zero Project Arts Awardees 2026, die inklusive Kulturinitiativen aus Europa sowie Nord- und Südamerika präsentierten. Die Sessions beleuchteten unter anderem neue Wege für barrierefreie Museen, multisensorische Festivals und berufliche Perspektiven für Künstler:innen mit Behinderungen. Ergänzt wurde das Programm durch eine musikalische Performance eines Disability-Rights-Songs im Zeichen der UN-Behindertenrechtskonvention (UNCRPD).

Weitere Einblicke boten fünf Fireside Chats, die unterschiedliche Aspekte inklusiver Kultur beleuchteten – von barrierefreien Nacht- und Partyleben, über Filmvorführungen und inklusive Kunstinstitutionen bis hin zu partizipativen Kunstprojekten wie Weben oder Mosaikgestaltung mit Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Auch interaktive Formate waren Teil des Programms. Eine inklusive Tanzklasse, geleitet von Tänzer:innen des Vereins Ich bin ok gemeinsam mit Helle Deertz, lud Teilnehmer:innen ein, Bewegung, Gemeinschaft und Barrierefreiheit unmittelbar zu erleben. Zwei Mosaik-Workshops der Fundació Espurna boten darüber hinaus die Möglichkeit, gemeinsam mit Künstler:innen mit Lernschwierigkeiten eigene Kunstwerke zu gestalten.

Performances spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Konferenz wurde mit einer energiegeladenen musikalischen Performance des DJ-Duos Okma und Relups eröffnet. Während der Zero Project Award Ceremony begeisterte der Zero Project Art Awardee 2026 Omnium Circus das Publikum mit einer beeindruckenden Zirkus-Show.

Über das Konferenzgelände hinaus setzte sich das Kulturprogramm in der Stadt Wien fort. Zwei inklusive Museumsführungen ermöglichten Teilnehmer:innen Einblicke in die Ausstellung von Marina Abramović in der Albertina Modern sowie in die Dauerausstellung Vienna. My History im Wien Museum.

Ein weiterer Höhepunkt war der #ZeroCon26 Afterparty – Diversity Dance, organisiert vom Diversity Ball, DJ Mel Merio und Zero Project. Menschen mit und ohne Behinderungen, Konferenzteilnehmer:innen sowie die Wiener Community feierten gemeinsam einen inklusiven Abend voller Musik, Begegnung und Bewegung. Künstlerische Beiträge – etwa von Zero Project Art Awardee 2026 Suisha Inclusive Arts oder dem Projekt Bunte Begegnungen – verbanden Musik, Aktivismus und kulturelle Vielfalt.

Ergänzt wurde das Programm durch eine inklusive Fotoausstellung von Canon World Unseen mit taktilen Elementen, Audioguides und Videos in Österreichischer Gebärdensprache sowie eine Gedichtlesung der Literaturbotschafter:innen des Vereins Ohrenschmaus bei der Auftaktveranstaltung der #ZeroCon26.

Drei Aspekte machten das Kunst- und Kulturprogramm besonders:

  • Kunst als Erfahrung von Inklusion: Barrierefreiheit wurde nicht nur diskutiert, sondern aktiv erlebt.
  • Vielfältige Formate und Genre: Performances, Workshops, Diskussionen und Ausstellungen brachten unterschiedliche Perspektiven zusammen.
  • Globale Community: Künstler:innen und Expert:innen aus vielen Ländern nahmen an dem Programm gemeinsam teil.

Hier ein Überblick über die Zero Project Arts Awardees 2026, die auf MuseumsGuide inklusiv bereits vorgestellt wurden:

Wien Museum

Coperation Antilen

Europe beyond Access

Centenários Project 

Ominum Circus

Sencity

Suisha Inclusive Arts 

Für all jene, die einige der Highlights der #ZeroCon26 nachsehen wollen, gibt es Videos auf Youtube:

Performances

Opening ceremony beginnend mit dem DJ-Duo Okma und Relups: https://www.youtube.com/live/8SdaWbZW1so?si=g9g-kEyVoZ9lkOhG

Award Ceremony mit einer Circus-Performance von Ominum Circus: https://www.youtube.com/live/gXB2VpPjhkM?si=HUjsqwXAlxEPsL7G&t=1042

Kunst-Pannels

Full participation for all artists and audiences: https://youtu.be/z1MjtKVcPjc?si=2DyOKl4d–9TPXln

Making cultural spaces accessible and inclusive: https://youtu.be/Dr_PcxMbUy8?si=AepX25uzDBnKyHRJ

Fireside chats

Nightlife and parties that everyone can attend and enjoy: https://youtu.be/9lbnaoBU9fk

Making Visal Arts and Arts Spaces Accessible: https://youtu.be/KLwiOpX3flg

Making Films and screenings Accessible for All: https://youtu.be/C5oKIJJgulM

Canon World Unseen – The Exhibition You Don’t Need to See:  https://www.youtube.com/watch?v=bCwJ61HRoV0

Using Weaving and Mosaics for Participation and Creativity: https://youtu.be/suptFw2zC3E

Weitere Links zum Weiterlesen:

Canon Ausstellung World Unseen: https://www.canon.at/view/unsee-the-world/

Verein Ohrenschmaus: https://www.ohrenschmaus.net/