Österreichs Kunst und Kultur im Kontext der 17 Entwicklungsziele der UNO

Mit der Eröffnung einer Dokumentationsausstellung am 22. Jänner 2026 im Vienna International Center fand der Auftakt einer Wanderausstellung statt, die dokumentiert, was Österreichs Museen zur Erreichung der 17 SDGs beitragen. Die Zusammenschau wurde von Doris Rothauer im Auftrag des BMEIA und in Kooperation mit ICOM Österreich kuratiert. Hintergrund ist die Kandidatur Österreichs zum Vorsitz im VN-Sicherheitsrat.

Kunst und Kultur sind die tragenden Säulen unsere Gesellschaft und unserer Entwicklung. Die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sind wiederum die Basis für eine aufrechte und wirkungsvolle Kunst und Kultur. 

Österreich als Kulturnation leistet mit seinen Kunst- und Kulturinstitutionen einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der globalen UN-Entwicklungsziele. Die Wanderausstellung macht diesen Beitrag sichtbar, indem anhand von Best Practice Beispielen aus der heimischen Museums- und Kulturlandschaft aufgezeigt wird, wie Kunst und Kultur in Zeiten massiver Unsicherheit und Krisen den Menschen Orientierung und Sicherheit geben, Communities stärken und soziale Nachhaltigkeit gewährleisten können.

Die 17 Entwicklungsziele der UN mit ihren Dimensionen der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit dienen dabei als inhaltlicher Referenzrahmen für die in der Ausstellung gezeigten Best Practice Beispiele, mit Fokus auf Museen und Festivals.

Die Ausstellung ist in acht Themen untergliedert:

  1. Museen und die 17 SDGs
  2. Barrierefreiheit und Inklusion
  3. Community Building und Partizipation
  4. Umwelt- und Klimaschutz
  5. Diversität und Kulturelle Vielfalt
  6. Nachhaltigkeit in Design und Architektur
  7. Schutz des Kulturerbes
  8. Österreichs Auslandskultur

Zu jedem Thema wird der jeweilige Bezug zu den SDGs sowie eine Reihe von Best-Practice-Beispielen dargestellt.

Die Präsentation im Vienna International Center dient der Vorbereitung und dem briefing für das International Vienna Energy and Climate Forum Anfang April in der Hofburg, wo die Ausstellung dann nochmals zu sehen ist. Geplante Stationen im Ausland sind Accra/Ghana, Astana/Kasachstan, Paramaribo/Surinam, Pretoria/Südafrika sowie Buenos Aires/Argentinien.