
Zum Internationalen Museumstag am 18. Mai machten Museen weltweit mit Sonderprogrammen auf unsere gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen aufmerksam. Das diesjährige Motto „Museen – Brückenbauerinnen in einer gespaltenen Welt“ unterstreicht die wichtige Rolle von Museen als Vermittlerinnen zwischen kulturellen, sozialen und geopolitischen Gräben.In Zeiten sozialer Zersplitterung, Polarisierung und Verunsicherung helfen Museen, Verbindungen zwischen Generationen, Gemeinschaften und Grenzen wiederherzustellen. Sie schaffen Umgebungen, in denen Geschichten, Objekte und Menschen zusammenkommen und Raum für Reflexion, Austausch und gemeinsames Verständnis für eine inklusive und diverse Gesellschaft sowie ein friedliches Miteinander bieten.
Ein Verständnis, das sich auch in der neuen Museumsdefinition von ICOM, der größten Internationalen Museumsorganisation widerspiegelt:
„Ein Museum ist eine nicht gewinnorientierte, dauerhafte Institution im Dienst der Gesellschaft, die materielles und immaterielles Erbe erforscht, sammelt, bewahrt, interpretiert und ausstellt. Öffentlich zugänglich, barrierefrei und inklusiv, fördern Museen Diversität und Nachhaltigkeit. Sie arbeiten und kommunizieren ethisch, professionell und partizipativ mit Communities. Museen ermöglichen vielfältige Erfahrungen hinsichtlich Bildung, Freude, Reflexion und Wissensaustausch.“
Der Internationale Museumstag wird seit 45 Jahren gefeiert, mit einer stetig wachsenden Teilnehmerschaft, die sich in einer gesellschaftlichen Verantwortung sieht. Zuletzt haben mehr als 37.000 Museen aus rund 158 Ländern teilgenommen.

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