Call: Zero Project Inclusive Arts Awards 2027 – noch bis 21.Juni einreichen

Selbstbestimmtes Leben durch die Künste: Der Aufruf zur Nominierung für die Zero Projects Awards 2027 ist ab sofort geöffnet.

Der Aufruf zur Nominierung für die Zero Project Inclusive Arts Awards 2027 zeigt, wie inklusive Kunst und Kultur ein selbstbestimmtes Leben, künstlerische Freiheit, Barrierefreiheit und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weltweit unterstützen können.  

Zero Project lädt im Rahmen des jährlichen Calls Organisationen, Initiativen, Unternehmer:innen, Kunstschaffende sowie Innovator:innen aus aller Welt ein, Lösungen zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen einzureichen. #ZeroCall27 fokussiert sich auf drei Themenbereiche: Selbstbestimmtes Leben (Independent Living), politische Partizipation und assistive Technologien (AT).  

Im Rahmen des Themenschwerpunkts „Selbstbestimmtes Leben“ sucht die Zero Project Inclusive Arts Initiative gezielt nach Nominierungen aus dem Kunst- und Kultursektor. Die Zero Project Arts Awards zeichnen innovative Projekte aus, die gleichberechtigten Zugang, Führungschancen, künstlerische Karrieren und kulturelle Teilhabe für Künstler:innen und Publikum mit Behinderungen schaffen.  

Das Konzept der Inklusiven Kunst stützt sich auf Artikel 19 des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), der Autonomie, Wahlfreiheit, Teilhabe an der Gemeinschaft und den Schutz vor Ausgrenzung betont. Innerhalb dieses Rahmens sucht das Zero Project nach Nominierungen, die zeigen, wie Kunst und Kultur ein selbstbestimmtes Leben und die Inklusion von Menschen mit Behinderungen stärken können.  

Der Aufruf hebt mehrere Innovationsbereiche in der inklusiven Kunst hervor: 

  • Freiheit des kreativen Ausdrucks: Projekte, die sicherstellen, dass Künstlerinnen und Künstler mit Behinderungen frei wählen können, wie, wo und mit wem sie ihre Arbeit kreieren und präsentieren.  
  • Barrierefreie und bedarfsgerechte Kunstumgebungen: Initiativen, die Kulturstätten, Festivals, Museen, Galerien, Theater und Kunstinstitutionen physisch, digital, finanziell und sensorisch zugänglich machen – etwa durch Gebärdensprachdolmetschung, Untertitelung, tastbare Angebote, Audiobeschreibungen und sensorisch adaptive Formate.  
  • Teilhabe an der Gemeinschaft und Zugehörigkeit: Programme, die Peer-Netzwerke, barrierefreie Kunstvermittlung, Mentoring-Angebote und die inklusive Teilhabe an lokaler Kunst aufbauen.  
  • Professionelle künstlerische Werdegänge: Lösungen, die die berufliche Weiterentwicklung, inklusive Ausbildung, Beschäftigung und Karrierechancen für Kunstschaffende mit Behinderungen unterstützen.  
  • Unterstützungssysteme für künstlerische Unabhängigkeit: Projekte, die Adaptionen, Kommunikationsunterstützung, barrierefreie Fördermittel, inklusive Residenzprogramme und persönliche Assistenz bereitstellen, um Künstler:innen mit Behinderungen ein unabhängiges und professionelles Arbeiten zu ermöglichen.  
  • Anerkennung und Repräsentation: Initiativen, die von Menschen mit Behinderungen geleitete, künstlerische Arbeit wertschätzen und die Repräsentation Kulturschaffender mit Behinderungen in Führungspositionen, Kuratierung, Programmgestaltung und kulturpolitischen Entscheidungsprozessen erhöhen.  

Der Nominierungsprozess steht Organisationen aller Größenordnungen und Branchen offen. Zero Project legt während des gesamten Auswahlverfahrens besonderen Wert auf drei Kriterien:  

  1. Innovation  
  2. Wirkungskraft (Impact)  
  3. Skalierbarkeit  

Die Nominierungen werden einer Peer-Review und einer Faktenprüfung durch die internationale Zero Project Inclusive Arts Community, sowie durch eine Expert:innen-Jury für Inklusive Kunst unterzogen. Die ausgewählten Zero Project Arts Awardees 2027 werden am 3. Dezember 2026, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, bekannt gegeben.  

Die ausgewählten Innovationen werden eingeladen, ihre Arbeit auf der Zero Project Conference 2027 in der UNO-City vorzustellen. Damit werden sie Teil eines globalen Netzwerks von mehr als 10.000 Innovator:innen, Entscheidungsträger:innen, Kunstschaffenden und anderen Expert:innen, die gemeinsam an einer Welt ohne Barrieren arbeiten.  

Die Nominierungsfrist für den #ZeroCall27 endet am 21. Juni 2026 (23:59 Uhr MESZ). Organisationen können ihre Nominierungen über die offizielle Nominierungsplattform des Zero Project einreichen.  

Weitere Informationen über den Aufruf zur Nominierung 2027 finden Sie hier

Weitere Informationen über die Zero Project Inclusive Arts Initiative finden Sie hier